ADAC und BRK: Hand in Hand für die Sicherheit bei der Rallye

|  

Die 56. ADAC KNAUS TABBERT 3 STÄDTE RALLYE vom 17. bis 19. Oktober im Landkreis Freyung-Grafenau rückt näher – und die Sicherheit hat bei dieser Motorsport-Veranstaltung höchste Priorität. Deswegen haben der ADAC Südbayern als Veranstalter zusammen mit dem beauftragten Rettungsdienst, dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK), gemeinsam den Ernstfall geprobt: die Rettung von verletzten Fahrern und Co-Piloten nach einem Unfall. Die Übung fand in der BRK-Wache statt.

Dr. Hartmut Beckert, Rallyearzt des ADAC Südbayern, informierte die Teilnehmer ganz generell über die Herausforderungen. „Die komplette Strecke ist durch Streckenposten gesichert, an jeder Wertungsprüfung ist ein Rettungswagen sowie ein Notarzt stationiert. Zudem gibt es spezielle Rettungsstrecken“, erklärte Beckert zusammen mit Andreas Spannbauer, dem Leiter der Streckensicherung. „Es ist gut, wenn man das alles nicht braucht. Aber für den Fall der Fälle ist es wichtig, wenn hier alle Hand in Hand arbeiten.“Nach dem theoretischen Teil, in dem das von Reglement vorgeschriebene strenge Sicherheitskonzept vorgestellt wurde, ging es nach draußen. Dort stellte Christina Fürst, amtierende deutsche Vize-Meisterin und 3-Städte-Siegerin 2017 und 2018 als Co-Pilotin von Dominik Dinkel, und ihr Mann Johannes Fürst das Szenario zweier verunglückter Fahrer nach. Dabei wurden die einzelnen Schritte der Rettung erläutert. Fritz Riedl, stv. Rallyeleiter: „Motorsport ist faszinierend. Aber man darf nie vergessen, dass er auch gefährlich sein kann. Für uns als Veranstalter ist es deswegen sehr wichtig, die Risiken für Teams und natürlich auch die Fans an der Strecke so weit wie möglich zu minimieren.“ Markus Maier, BRK-Kreisbereitschaftsleiter und stv. Leiter des BRK-Rettungsdiensts, zog ein sehr positives Fazit der Übung. „Für uns ist so eine motorsportliche Großveranstaltung auch Neuland und deswegen war es für uns sehr interessant und wichtig, hier die Abläufe gemeinsam mit dem ADAC Südbayern abzustimmen. Jetzt blicken wir mit einem sehr guten Gefühl der Veranstaltung entgegen.“

Finale Abstimmungen mit dem Landratsamt Freyung
Ansonsten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und sind in der finalen Phase. Mit dem Landratsamt Freyung-Grafenau werden die letzten Details für die Genehmigung geregelt. „Wir erfahren hier eine beispielhafte Aufgeschlossenheit und eine nicht selbstverständliche, proaktive Unterstützung durch die Behörden“, loben ADAC Südbayern-Vorsitzender Dr. Gerd Ennser und Sportvorstand Fritz Schadeck. Die ADAC 3 STÄDTE RALLYE bekommt zudem bei ihrer Premiere in der Region heuer einen prominenten Titelpartner: Knaus Tabbert, Hersteller von Reisemobilen, Caravans und Caravaning Utility Vehicles (CUV) aus Jandelsbrunn, unterstützt das vom ADAC Südbayern organisierte Saisonfinale der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM). Es werden 130 Teams aus dem In- und Ausland sowie insgesamt mehr als 15.000 Zuschauer an der Strecke erwartet. München, Wien, Budapest – Freyung: Es ist Zeit für das nächste Kapitel in der großen und glorreichen Geschichte der ADAC 3 Städte Rallye.